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„Impfen Pro & Contra:
Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung“ von Dr. Martin Hirte
Eine Analyse

 

Zwölfter Teil – IV  -“Aluminium und das Nervensystem”

 

 „In der frühen Kindheit heizt es (Anm. JOA: Aluminum) übermäßig die Ausschüttung von Botenstoffen an, die eigentlich fein und abgestimmt dosiert sein müssen, um eine harmonische Hirnentwicklung zu ermöglichen (Tomljenovic 2012 (1) ).“ (Seite 53)

Oft scheint Hirte um einen besonnenen Ton bemüht, darum sticht die Gegenüberstellung von „heizt es übermäßig (…) an“ und „fein (…) dosiert (…) harmonisch (…)“ aus dem allgemeinen Kontext heraus. Durch die Nutzung solcher Stilmittel entstehen Bilder im Kopf der Lesenden. Wer will sich da noch impfen lassen? Die von Hirte als Quelle angeführte Studie wird in einer Übersichtsarbeit (2) erwähnt (3), die sich mit der Sicherheit von Aluminum beschäftigt. Die AutorInnen dieser Übersichtsarbeit sehen keinen Grund, Aluminiumverbindungen aus Impfstoffen zu entfernen (4), sprechen sich jedoch dafür aus, nach Alternativen zu suchen oder Aluminiumverbindungen evtl. ganz wegzulassen, da sie unter Umständen gar nicht nötig sind (5). Damit legen sie eine Haltung an den Tag, die Hirte den zum Impfen forschenden Wissenschaftlern abspricht. Sie wollen absolut sicher gehen, dass Impfungen so sicher sind, wie nur möglich. Es gibt zwar aktuell keine Belege für eine Schädlichkeit der Aluminumverbindungen, doch wenn man darauf verzichten kann, wird auch das sehr geringe Restrisiko (welches niemand der Verantwortlichen bestreitet) noch ausgeschlossen. Auch Tomljenovic 2012 wurde vom CMSRI finanziert, welches bereits aus Kapitel 12 Teil III bekannt ist (dort ging es um die Forschung von Exley).

„Im Rahmen des üblichen Impfschemas (»6 + 1«) werden den Säuglingen in den ersten vier Lebensmonaten 2700 bis 3900 Mikrogramm (μg) Aluminium eingespritzt. Die American Society for Clinical Nutrition gibt als Grenzwert für die unbedenkliche Aluminiumzufuhr über Infusionen 2 μg/kg pro Tag an (ASCN 1991). Ab einer täglichen Zufuhr von 4 bis 5 μg/kg muss vor allem bei Frühgeborenen mit Nerven- und Knochenschäden gerechnet werden (FDA 2003, Bishop 1997). Wird ein zwei Monate alter Säugling mit einem Gewicht von etwa 5 Kilogramm Gewicht nach STIKO geimpft (Sechsfachimpfung und Pneumokokken), so wird dieser Grenzwert – je nach Wahl der Impfstoffe – um das 90- bis 130-Fache überschritten.“ (Seite 54)

Das ist jetzt kompliziert. Darum verlinke ich zusätzlich zu meiner folgenden Erklärung einen Artikel, in dem das Problem mit Hirtes Behauptung sehr ausführlich besprochen wird. Hirte setzt intravenöse Injektionen – mit denen sich die Quellen FDA 2003 und Bishop 1997 beschäftigen – mit intramuskulären Injektionen – wie man sie bei Impfungen vornimmt – gleich. Das mag sich wie ein unerhebliches Problem anhören, ist aber ausschlaggebend. Entscheidend ist nämlich nicht, wieviel Aluminum sich im Körper befindet, sondern wie viel Aluminumionen sich im Blut befinden. Die Aluminumverbindung aus den Impfungen bleibt ziemlich lange im Muskelgewebe. An anderer Stelle im Buch verweist Hirte auf Studien, die sich genau damit beschäftigen (siehe Absatz zur „Myofasziitis“ in Kapitel 12 Teil III). Das bedeutet, nur ein sehr kleiner Teil der Aluminumverbindung wird ans Blut abgegeben und zwar über einen sehr langen Zeitraum. Die Mengen, die täglich ins Blut gelangen sind so gering, dass sie im Rahmen der normalen Schwankungen nicht gemessen werden können (6). Darum hat es keine Relevanz, ob die Grenzwerte für intravenöse Lösungen, die den Aluminumgehalt des Blutes direkt beeinflussen, durch Impfungen nicht eingehalten werden.

„Bei Frühgeborenen kommt es schon durch eine intravenöse Aluminiumbelastung von 20 µg/kg/Tag über zehn Tage, also eine Gesamtmenge von 0,2 mg/kg zu einer deutlichen Störung der neurologischen Entwicklung (Bishop 1997). Die STIKO-Empfehlung, Frühgeborene acht Wochen nach ihrer Geburt zu impfen, mutet einem zu diesem Zeitpunkt 2 bis 3 Kilogramm schweren Kind mit einem einzigen Impftermin zwischen 0,3 und 0,65 mg/kg Aluminium zu, die 1,5- bis dreifache Menge. Diese Empfehlung gehört schleunigst auf den Prüfstand und sollte bis zur Klärung der Sachlage ausgesetzt werden.“ (Seite 54)

Im letzten Absatz wurde aufgezeigt, warum die Zahlen in diesem Kontext einer Bewertung nicht dienlich sind. Hirte setzt wieder intravenöse mit intramuskulärer Applikation gleich. Interessant ist jedoch ein genauer Blick auf die Studie von Bishop.

Die Ergebnisse sind – anders als Hirte sie hier erwähnt – nicht eindeutig. Da jedoch auch das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) in seiner Stellungnahme die Ergebnisse verzerrt wiedergibt (7), scheint das Missverständnis häufiger aufzutreten. Was nichts daran ändert, dass auch Hirte sie falsch zitiert.

In Bishop 1997 wurden Frühgeborene in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe erhielt eine normale Ernährungslösung, die andere eine Lösung mit reduziertem Aluminumgehalt. 227 Kinder wurden zu Beginn eingeschlossen, 182 Kinder nach 18 Monaten einem Entwicklungstest unterzogen. Die Dropout Rate (Anzahl der TeilnehmerInnen, die die Studie vorzeitig verlassen haben) war in beiden Gruppen vergleichbar. Insgesamt gab es hinsichtlich des Endergebnisses (Abschneiden beim Entwicklungstest 18 Monate nach der Ernährung mittels Infusionslösung) keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen. Im Nachhinein wurden einige Kinder in einer neu definierten Gruppe von „motorisch nicht beeinträchtigten“ Kindern zusammengefasst. Warum das gemacht wurde, ist mir unklar. Von diesen „motorisch nicht beeinträchtigten“ Kindern unterschieden sich die Testergebnisse der Kinder, die länger als zehn Tage die normale Infusionslösung erhalten hatten, signifikant von den Kindern, die die aluminumreduzierte Lösung erhalten hatten. Der Unterschied bestand nur in dieser einen, im Nachhinein erzeugten Gruppe und war so gering, dass man bei angemessener Förderung nicht von langfristigen Effekten ausgehen kann. Die Kinder die bis zu zehn Tagen mit der Lösung behandelt wurden, unterschieden sich nicht, was dem widerspricht, was Hirte behauptet.

Die Studie, die, das sei nochmal betont, insgesamt keinen Unterschied zwischen den Gruppen feststellen konnte, wurde bisher (soweit ich das herausfinden konnte) nie repliziert. Ob der Entwicklungstest das geeignete Messinstrument darstellt, ist ebenfalls nicht ganz sicher. Das BfR und das Robert Koch Institut (RKI) geben der Studie deutlich weniger Gewicht als Hirte. Dabei stellt das BfR das Ergebnis negativer dar, als es war.

„Aluminium wird über die Plazenta auch auf den Fötus übertragen und in kleinsten Mengen über die Muttermilch auf den Säugling (ATSDR 2008, Dórea 2010 8). Impfungen in der Schwangerschaft und Stillzeit sollten daher nur bei dringender Indikation durchgeführt werden.“ (Seite 54)

Laut PEI entspricht die Konzentration von Aluminumionen im Blut von Neugeborenen der von Erwachsenen, weil über die Plazenta die löslichen Blutbestandteile von der Mutter auf das Kind übertragen werden (9). Impfungen beeinflussen die Aluminumionenkonzentration im Blut weniger als die im Rahmen normalen Schwankungen auftretenden Veränderungen. Damit ergibt die Forderung Hirtes keinen Sinn, weil die Aluminumionenkonzentration im Blut durch Impfungen faktisch nicht beeinflusst wird.

Dórea 2010 ist eine Arbeit, deren Aussagen ebenfalls mit Vorsicht betrachtet werden müssen. Es handelt sich nicht um eine experimentelle Arbeit, sondern um eine Arbeit, in der mit bestimmten Vorannahmen Berechnungen angestellt wurden (Modellierung). Die Arbeit wird ebenfalls im oben erwähnten Artikel besprochen. Ein weiteres Problem an Dórea 2010 ist, dass die Autoren bei Muttermilch realistische Annahmen zur Bioverfügbarkeit (Anteil einer dem Körper zugeführten Substanz, die im Blutkreislauf zur Verfügung steht und biologische Effekte haben kann) des Aluminiums machen, beim Aluminium aus Impfungen jedoch von einer Bioverfügbarkeit von 100% ausgehen. Damit überschätzen sie diese um das 200fache. Die Aussage der Studie ist durch diese falsche Annahme nicht verwertbar. Trotzdem wird sie in vielen Übersichtsarbeiten zur Einordnung in Betracht gezogen (10).

„Der amerikanische Forscher Gayle Delong fand beispielsweise eine signifikante Beziehung zwischen dem Risiko für Autismus und der Anzahl der Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren (Delong 2011 (11) ).“ (Seite 54)

Delong 2011 ist so angelegt, dass die Aussagen, die sie treffen will, gar nicht geprüft werden können. So wurden beispielsweise Kinder mit Autismus in derselben Gruppe zugeordnet wie Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen. Die Datenquellen sind so fehleranfällig, dass es kaum möglich ist, irgendeine Aussage zu Korrelationen zu treffen, von Kausalitäten ganz zu schweigen. Wichtiger noch: Schaut man sich die Daten an, ist gar keine Korrelation da. Das Ergebnis ist kein Ergebnis.

Auch hier liegt ein Interessenkonflikt vor. Prof DeLong schreibt an anderer Stelle, die Aufgabe von Vereinen, die sich Impfungen widmen (advocacy groups), sei, den Aussagen von Behörden zu widersprechen (12). Nicht, sie zu überprüfen oder zu hinterfragen, sondern ihnen zu widersprechen. Wie soll dann in einer von so einem Verein bezahlten Studie ein anderes (korrektes) Ergebnis herauskommen?

Auch mit Delong 2011 beruft sich Hirte erneut auf eine fragwürdige Studie und stellt sie so dar, als sei ihre Aussage relevant. Ja, die Autorin behauptet, sie hätte einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Entwicklungsstörungen gefunden. Aber die Studie ist methodisch schlecht und die Ergebnisse sind an anderen Stellen (13) mehrfach widerlegt (14). Nur am Rande sei erwähnt, dass es sich bei DeLong um eine Wirtschaftswissenschaftlerin ohne Erfahrung in Infektiologie, Epidemiologe oder der evidenzbasierten Behandlung von Entwicklungsstörungen handelt. Letzteren Punkt erwähne ich so spezifisch, weil sie zwei Töchter mit einer Autismusspektrumsstörung hat, denen sie eine Menge fragwürdige Therapien hat angedeihen lassen. Dass Hirte sie für eine männliche Person hält, hat zwar inhaltlich keinen Einfluss, ist aber Ausdruck der ungenauen Recherche, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht.

Ich fasse zusammen: Eine intravenöse Injektion ist nicht dasselbe wie eine intramuskuläre Injektion. Substanzen werden über beide Wege vollkommen anders aufgenommen (15). Epidemiologisch ist kein negativer Effekt durch Aluminiumionen in der Menge und Form, wie sie in Impfungen enthalten sind, für das Nervensystem messbar. Das heißt nicht, dass es keinen gibt. Aber es heißt, dass der Effekt auf das Nervensystem, wenn es ihn gibt, im Alltag keinen Unterschied macht. Sonst könnte man ihn messen. Die Studien, die Hirte als Belege anführt sind entweder nicht repliziert, methodisch schwach, statistisch falsch oder die AutorInnen haben relevante Interessenkonflikte. Oder alles zusammen. Wer aufgrund dieser Informationen eine Impfentscheidung trifft, kann leider nur eine falsche Entscheidung treffen.

 


    1. Mechanisms of aluminum adjuvant toxicity and autoimmunity in pediatric populations; L Tomljenovic and CA Shaw Lupus 2012 21: 223
      DOI: 10.1177/0961203311430221
      The online version of this article can be found at:
      http://lup.sagepub.com/content/21/2/223
    2. Systematic review of potential health risks posed by pharmaceutical, occupational and consumer exposures to metallic and nanoscale aluminum, aluminum oxides, aluminum hydroxide and its soluble saltsCalvin C. Willhite, Nataliya A. Karyakina, Robert A. Yokel, Nagarajkumar Yenugadhati, Thomas M. Wisniewski, Ian M. F. Arnold, Franco Momoli and Daniel Krewski
      Crit Rev Toxicol. 2014 Oct; 44(Suppl 4): 1–80.
      doi: 10.3109/10408444.2014.934439
    3. „A number of studies examined the potential of Al adjuvant-containing vaccines to elicit inflammation, attention deficit hyperactivity disorders, delays in speech or language development (Tomljenovic and Shaw 2011a, 2011b, 2012), neurodevelopmental delay (Dorea 2011, 2012a, 2012b) and impaired cognition (Couette et al. 2009). These concerns were highlighted by Dorea and Marques (2010) who reported that infants receiving immunizations were given 225–1750 μg Al per injection. On the other hand, Nøkleby (2007) and Mitkus et al. (2011) concluded that the risk of adverse effects including neurotoxicity posed by Al adjuvants received during childhood vaccinations was “low” and Ehrlich et al. (2008) observed only increased complaints of headache. In their study of 9600 people enrolled in 13 clinical trials of vaccines against influenze H5N1 virus, Manzoli et al. (2009) found no serious adverse events associated with Al adjuvants. Theeten et al. (2005) found that systemic adverse events were rare and a significant difference among Al study groups was found only for fatigue. The Global Advisory Committee on Vaccine Safety concluded there was no discernible relation between vaccinations and adverse outcomes (GACVS 2012, Kelso et al. 2012). Limitations to the published results include “incorrect assumptions about known associations of Al with neurological disease, uncertainty of the accuracy of the autism spectrum disorder prevalence rates in different countries, and accuracy of vaccination schedules and resulting calculations of Al doses in different countries” (GACVS 2012).“
    4. „The results of the present review support previous conclusions that there were no clear associations between vaccinations using Al adjuvants and serious adverse events (GACVS 2012, Kelso et al. 2012). Nevertheless, Al adjuvants increased injection site pain and tenderness (Table 4) and elicited sensitization to the metal (Table 5). The present review also identified controlled trials wherein vaccination without Al adjuvant provided equivalent response to vaccination with adjuvant and that vaccination with different Al forms produced a different response. Other recent studies found a limited immunogenic role for Al(OH)3 adjuvant, or a diminished immune response to certain vaccines (Brady et al. 2009, Keitel et al. 2009, Manzoli et al. 2011, Liang et al. 2010, Yin et al. 2011, Zhu et al. 2009). Based on results with the relatively few published controlled trials with Al adjuvants it is not clear whether routine use of Al adjuvants represents best clinical practice. Where Al adjuvants provide demonstrable benefit, it is not clear which Al form(s) and dose(s) have the highest therapeutic ratio (Batista-Duharte et al. 2011).“
    5. Wenn die Tagesschwankung um 10 Einheiten nach unten und oben schwanken und eine Impfung den Aluminumionenspiegel um zwei Einheiten erhöht, ist das sehr schwer zu messen und sehr wahrscheinlich ohne biologischen Effekt.
    6. Aktualisierte Stellungnahme Nr. 012/2012 des BfR vom 20. April 2012; Aluminiumgehalte in Säuglingsanfangs- und Folgenahrung:„In der Studie von Bishop et al. (1997) (Referenz-Nr. 15 in Burrell and Exley 2010) wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Aluminiumgehalt der Infusionslösung bei parenteraler Ernährung von Frühgeborenen und ihrer neurologischen Entwicklung untersucht. Diese wurde mit dem „Bayley Scales of Infant Development“-Test bei den Kindern im Alter von 18 Monaten untersucht. Mit diesem Test können motorische, sprachliche und kognitive Parameter erfasst werden. In der Studie wurden 78 Frühgeborene (Geburt vor der 34. Schwangerschaftswoche) parenteral mit einer Standard-Infusionslösung ernährt (sie erhielten damit 45 μg Aluminium pro kg Körpergewicht und Tag), während 79 Frühgeborene parenteral mit einer Infusionslösung mit reduziertem Aluminiumgehalt ernährt wurden und dadurch 4 bis 5 μg Aluminium pro kg Körpergewicht und Tag aufnahmen. Nach Bishop et al. (1997) ist der Mittelwert des „Mental Development Index“ für „normale Kinder“ 100 ± 16 (möglicher Bereich 50 – 150). Bei den in der Studie untersuchten Kindern, die Infusionslösung mit reduziertem Aluminiumgehalt über einen Zeitraum von mehr als 10 Tagen erhalten hatten, lag der „Mental Development Index“ bei 102 ± 17 und bei denen, die die Standard-Infusionslösung erhalten hatten, bei 92 ± 20. Der Unterschied war statistisch signifikant. Nach Ansicht der Autoren stützen diese Ergebnisse die Hypothese, dass die Aluminiumaufnahme bei Frühgeborenen neurotoxische Effekte haben könnte. Die Autoren weisen aber auch darauf hin, dass es nicht bekannt ist, ob eine Aluminiumexposition Auswirkungen auf die Intelligenz haben kann. Nach Hack et al. (2005) hat der „Bayley Scales of Infant Development“-Test für Frühgeborene nur geringe Prädiktivität im Hinblick auf die kognitiven Fähigkeiten im Schulalter. Zudem wurden in der Studie von Bishop et al. (1997) die Aluminiumgehalte in Plasma und Urin nicht ermittelt. Auf die begrenzte Aussagekraft der Studie von Bishop et al. (1997) wird auch in dem Review von Gura (2010) hingewiesen.“
    7. Infants‘ exposure to aluminum from vaccines and breast milk during the first 6 months; José G Dórea & Rejane C Marques; Journal of Exposure Science and Environmental Epidemiology volume 20, pages 598–601 (2010)
    8. BULLETIN ZUR ARZNEIMITTELSICHERHEIT, Informationen aus BfArM und PEI, Ausgabe 3 | September 2015: „Dabei ist zu beachten, dass Neugeborene bereits mit Aluminiumionen im Blut (und damit auch in Geweben) zur Welt kommen, die (wahrscheinlich) aus dem mütterlichen Kreislauf stammen. Die Konzentrationen entsprechen in etwa den bei Erwachsenen beobachteten Werten (6–10 μg/ l), sie können bei mit Fertignahrung ernährten Säuglingen etwas höher liegen (15 μg / l). (…) Das Aluminium im Blut steht im Gleichgewicht mit dem Aluminium in den Organen, in denen es sich verteilt, darunter auch dem Gehirn. Aus Daten zu Gewebe­konzentrationen von gesunden Erwachsenen wurde abgeleitet, dass sich etwa ein Prozent der Aluminiummenge im Organismus im Gehirn befindet. Diese Verteilungsprozesse gelten gleichermaßen für die täglich aus der Nahrung zugeführte sowie jede zusätzliche Dosis.“
    9. Mittlerweile habe ich so viele dieser furchtbar schlechten Arbeiten in Übersichtsarbeiten gefunden, die zu dem Schluss kommen, dass Aluminiumverbindungen sehr wahrscheinlich keinen Schaden anrichten, dass ich mich frage, warum den AutorInnen dieser Übersichtsarbeiten nicht auffällt, wie schlecht die Arbeiten sind.
    10. A positive association found between autism prevalence and childhood vaccination uptake across the U.S. population; Delong G.; J Toxicol Environ Health A. 2011;74(14):903-16. doi: 10.1080/15287394.2011.573736.
    11. „While these organizations are not as well-staffed or well-funded as government agencies or vaccine manufacturers, their main task is to generate information to refute agency or industry claims.“
    12. Environmental factors associated with autism spectrum disorder: a scoping review for the years 2003–2013 Michelle Ng, MPH (1,2); Joanne G. de Montigny, MHA (3); Marianna Ofner, PhD (1,2); Minh T. Do, PhD (1,2) Health Promotion and Chronic Disease Prevention in Canada, Vol 37, No 1, January 2017
    13. Safety of Vaccines Used for Routine Immunization of US Children: A Systematic Review AUTHORS: Margaret A. Maglione, MPP,a Lopamudra Das, MPH,a Laura Raaen, MPH,a Alexandria Smith, MPH,a Ramya Chari, PhD,a Sydne Newberry, PhD,a Roberta Shanman, MLS,a Tanja Perry, BHM,a Matthew Bidwell Goetz, MD,b and Courtney Gidengil, MD, MPHa,c aRAND Corporation, Santa Monica, California; bVA Greater Los Angeles Healthcare System and David Geffen School of Medicine, University of California, Los Angeles, Los Angeles, California; and cBoston Children’s Hospital, Boston, Massachusetts PEDIATRICS Volume 134, Number 2, August 2014
    14. Das MUSS Hirte eigentlich wissen, Depotmedikamente, die Intramuskulär appliziert werden, sollten auch ihm bekannt sein.